Kampfwahlen ums Friedensrichteramt in Wohlen

Während «Aarau» keine Gelegenheit auslässt, um die Attraktivität des Milizsystems im Schlichtungswesen zu mindern, finden zunehmend Kampfwahlen um das begehrte Amt statt. So letztes Wochenende in Wohlen. Dort haben sich drei zweifellos fähige Personen zur Wahl gestellt. Interessant deren berufliche Herkunft: Ein Ingenieur, eine Unternehmerin und – man staunt – eine ehemalige Bezirksgerichtspräsidentin. Der Ausgang ist noch offen, weil es am 9.2.2020 zu einem zweiten Wahlgang kommen wird.

Das Interesse, im Nebenamt Friedensrichterin oder Friedensrichter zu werden, ist erfreulich gross. Schlichten kommt vor Richten – dafür sind primär «nicht-juristische» Kompetenzen und Talente gefragt.

Mehr dazu in der Aargauer Zeitung vom 25.11.2019 «Keiner der Kandidaten fürs Friedensrichteramt erreichte das absolute Mehr».